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    Die Machete als Werkzeug in der Zuckerrohrplantage

    Die Machete, oder allgemein als Buschmesser bekannte Werkzeug, ist heutzutage hauptsächlich in den südamerikanischen Zuckerrohrplantagen im Einsatz. Es handelt sich bei der Machete um ein Messer, welches wie ein Säbel geformt ist und etwa eine Gesamtlänge von 90 cm aufweist. Die Qualität der Werkzeuge, ist maßgeblich von der Härte und der Verarbeitung des Stahls abhängig. Selbstverständlich bestimmt sich hier auch der Preis, zu welchem die Buschmesser angeboten werden. Die Klinge hat eine Dicke von ca. 3 mm. Der Haltegriff wird in unterschiedlichen Längen hergestellt und variiert dementsprechend nach Art der Anwendung. Meist ist er aus Holz oder Metall gefertigt. Ursprünglich gedacht als eine Art Verlängerung des Armes, um schwere Schneidearbeiten an Pflanzen durchzuführen.
    Entstanden ist die Machete, Schätzungen zufolge, in Haiti und Kuba. Im Jahre 1700 diente sie hauptsächlich, wie heute auch, als Werkzeug in der Landwirtschaft. Das Buschmesser wird bei der Zuckerrohrernte benutzt und dient dort als Schlagmesser. Sowohl um die Zuckerrüben von der Wurzel zu lösen, als auch zur Säuberung von Blättern und Unkraut. Doch auch im Urwald der verschiedensten Regionen dieser Welt, hat sich das Buschmesser als ideales Werkzeug etabliert. Gerade bei Wanderungen, oder auf der Jagd durch unwegsames Gelände, leistet die Machete mit ihrem langen und außergewöhnlich starkem Schneidemesser, große Dienste. Kaum ein anderes Werkzeug wäre in der Lage, ähnlich gute Ergebnisse zu erzielen. Durch seine spezielle Form, ermöglicht es dem Benutzer, gezielte Schläge an Pflanzen und Gebüsch durchzuführen.
    Im 1700 und 1800 Jahrhundert jedoch, wurde die Machete bevorzugt als Waffe im Nahkampf benutzt. Durch ihre Länge und außergewöhnliche Schärfe, war sie ein beliebtes Kampfmittel bei den Bauern- und Sklavenaufständen, sowie in Kämpfen der Kolonialzeit. Aber auch in der heutigen Epoche, verwenden Rebellen die Machete als Kampfwerkzeug. Vorallem im heutigen Ruanda, wird das Buschmesser als Tötungswaffe immer häufiger eingesetzt.
    Bekannt wurde die Machete bei uns in Deutschland hauptsächlich durch verschiedene Abenteuerfilme.
    Als sogenanntes Buschmesser, mit diversen Löchern in der Klinge eingearbeitet, verspricht die Waffe hohe Präzision, vor allem auf der Jagd. Hier kommt jedoch eine kurze Form der Machete in Anwendung, da für die Schneidearbeiten am erlegten Tier, eine relativ kurze Klinge und ein handlicher Griff von Nöten sind. Die eingearbeiteten Löcher in der Klinge bewirken, dass das Fleisch nicht an dem Messer haften bleibt. Dieses Detail wäre in der Landwirtschaft natürlich überflüssig.
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