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    Bajonett

    Ein Bajonett ist eine Stoßwaffe die auf den Gewehrlauf angesteckt wird. Wie andere Waffen auch, trägt man das Bajonett im demontierten Zustand an der Seite. Sie können aber auch fest an der Waffe installiert sein und werden ausgeklappt in die Gebrauchsstellung. Man spricht dann auch von einem Klappbajonett. Zur Verteidigung oder zum Angriff, verwandelt sich das Bajonett in eine Stoßwaffe. Zuerst eingesetzt hat man diese Waffe Mitte des 17. Jahrhundert. Das Bajonett hat man nach der französischen Stadt Bayonne benannt. In Bayonne wurde es auch erfunden. Zunächst war das Bajonett ein zweischneidiges Messer das 30 cm lang war. Mit Hilfe eines hölzernen Stiels wurde dies in den Lauf gesteckt. Anstelle dieses Stiels wurde wurde später eine umfassende Tülle entwickelt. Somit wurde die Klinge drei- oder vierkantig. Bei fast allen Armeen wurde das Bajonett am Lauf befestigt. Beim Mann wurde die Schulter dadurch schwer belastet. Statt des dreikantigen Bajonetts fanden nach und nach das Haubajonett Einklang. Diese Waffe konnte dann auch zu wirtschaftlichen Zwecken verwendet werden. Das abgekürzte Haubajonett wurde in Österreich eingeführt.
    Es gibt aber auch das Bajonettfechten, bei diesem fechtet man, wie der Name es bereits sagt, mit dem Bajonett. Diese Kunst wurde damals von einem sächsischen Hauptmann systematisch ausgebildet. Beim Bajonettfechten müssen die Fechter auf ausreichend Schutz achten.
    In der Bundeswehr wird das Bajonette weder im Inland noch zu den Auslandseinsätzen an der Uniform als Seitengewehr geführt. Es findet keine Bajonettausbildung statt. Dies ist in vielen Einsatzarmeen aber noch üblich. Früher wurden bei der Bundeswehr gar keine Bajonetts verwendet.
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